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Gemeinsam für Klimaschutz und Energie – aber mit Sicherheit

Schon heute investieren Industrieunternehmen und Betreiber Kritischer Infrastrukturen (KRITIS) erhebliche Ressourcen in den Klimaschutz. Ohne Mitwirkung der Wirtschaft kann Deutschland die ambitionierten klima- und energiepolitischen Ziele nicht erreichen. Darum müssen die Interessen der Industrie und KRITIS-Betreiber zwingend berücksichtigt werden.

Neben wettbewerbsfähigen Energiepreisen ist das Kerninteresse: ENERGIESICHERHEIT, das bedeutet jederzeit gesicherte elektrische Leistung – auch in einem Energieversorgungssystem mit 100 % regenerativen Energieträgern.

Es ist davon auszugehen, dass Beeinträchtigungen der Versorgung und damit Produktions- und Betriebsausfälle sowie Sachschäden insbesondere in industriell und mittelständisch geprägten Wirtschaftsräumen zunehmen werden.

Energiesensitive Industrie- und KRITIS-Unternehmen finden für ihre Belange, Anforderungen und technisch komplexen Ursache-Wirkungsbeziehungen nur unzureichend Gehör in der Öff entlichkeit und bei politischen Entscheidungsträgern.

Zur Sicherung von Wohlstand und Beschäftigung und zum Schutz der Umwelt müssen wir jetzt gemeinsam handeln und (noch) rechtzeitig für eine ausgewogene Balance aus Klimaschutz und Energiesicherheit eintreten!

Deshalb bündeln wir unter dem Leitmotto „Energie … mit Sicherheit!“ unsere Kräfte.

Heppendorfer Erklärung

Industrieallianz für REGIONALE ENERGIESICHERHEIT

Wir, die Industrie- und KRITIS-Unternehmen …

  • setzen uns dafür ein, dass Deutschland – ausgehend vom Wirtschaftsraum NRW - Standort einer starken, innovativen und international wettbewerbsfähigen Industrie bleibt.
  • tragen aktiv dazu bei, die ambitionierten klima- und energiepolitischen Ziele Deutschlands zu erreichen. Dazu setzen wir den Pioniergeist und die Expertise unserer Ingenieurinnen und Ingenieure, unsere Innovationskraft und unsere Kooperationsbereitschaft ein.
  • brauchen deshalb in puncto Energiesicherheit eine nachhaltig stabile Perspektive. Denn wir wollen am Wirtschaftsstandort NRW beginnend investieren, neue Wertschöpfungspotenziale erschließen, Beschäftigung sichern und attraktive Arbeitsplätze schaff en.

Daher fordern wir Unterstützung von den Akteuren aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft in folgenden Punkten:

> Etablieren Sie zügig ein technisches 24/7-Energiesicherheits-Monitoring und nutzen Sie dabei die Potenziale der Digitalisierung!
Unsere Forderung: Wir brauchen im öff entlichen Diskurs zu den Auswirkungen des Energiesystemumbaus mehr Transparenz, Objektivität und Sachlichkeit. Nur auf der Basis hinreichender Fakten lassen sich rechtzeitig Anpassungen vornehmen. Dieses gelingt nur durch den Einsatz eines technischen Energiesicherheits-Monitorings unter wissenschaftlicher Begleitung und auf Basis digitalisierter Energieinfrastruktursysteme.

> Schaffen Sie effektive regulatorische Rahmenbedingungen und Marktanreize für Investitionen in innovative Energiesicherheitslösungen!
Unsere Forderung: Anwender und Hersteller von Energiesicherheitslösungen sollen die bestmöglichen ökonomischen Anreizstrukturen und regulatorischen Rahmenbedingungen vorfinden. Ausgehend vom Rheinischen Revier soll NRW zum Taktgeber, Reallabor, Erfolgsmodell und überregionalen Leuchtturm für innovative marktfähige Energiesicherheitslösungen („Made in Germany“) werden.

> Schaffen Sie regionale Leistungsmärkte – um NRW zur Flex-Region #1 in Europa zu machen!
Unsere Forderung: Zur weiteren systematischen Ausschöpfung von Potenzialen braucht es für die Anbieter auf regionalen Leistungsmärkten Anreize. Ziel ist es, elektrische Leistung zu sichern und Erzeugungs- bzw. Verbrauchsfl exibilitäten zu erkennen und zu nutzen.

> Fördern Sie Kompetenzaufbau und Kompetenztransfer!
Unsere Forderung: Um bei der Energiesicherheit handlungsfähig zu sein, braucht es praxisorientierte Aus- und Weiterbildung gemeinsam mit Hochschulen und Bildungsträgern. Außerdem muss es einen Kompetenztransfer über unternehmensübergreifende Energiesicherheitsnetzwerke geben.

Sie wollen mehr über die „Industrieallianz für REGIONALE ENERGIESICHERHEIT“ erfahren?

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